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 13.02.2020 0 Kommentare

für das naturheilzentrum bottrop ein aktives doppel bei bottrop beweg dich - mein sohn und ich gemeinsam am start

die empfangsmanagerin anja bien bloggt

es hat funktioniert. ich habe durchgehalten und mein kurzer hatte mächtig spaß an seiner beifahrerrolle. ich rede von unserem ersten gemeinsamen start beim benefizlauf „bottrop beweg dich“. er gut angeschnallt im jogger-kinderwagen, ich joggingklamotten dahinter. in unserem - beziehungsweise meinem - ganz eigenen tempo haben wir unsere runden abgespult. klar, viele der gut trainierten hobbyläufer im feld haben uns quasi im vorbeigehen überholt. aber das ist egal. hier zählt das dabeisein, das gesamtergebnis, zu dem jeder mit seiner leistung beiträgt. der erlös des megasportevents, bei dem seit jahren die ganze stadt auf den beinen zu sein scheint, kommt zu großen teilen der hospizarbeit in bottrop zu gute. ich arbeite hier in der naturheilpraxis, verbringe durch meinen job eine menge zeit in der stadt. deshalb war klar, ich bin auch in diesem jahr wieder mit dabei, diesmal eben halt nur mit nachwuchs.

versorgen, betreuen und aufmerksam sein - palliativcare und hospizarbeit

hospizarbeit, tod und sterben – das sind dinge, die auch in meinem leben zugegebenermaßen keine herausragende rolle spielen. nicht, dass ich sie verdränge. aber noch habe ich keine persönlichen berührungspunkte. allerdings kommen meine großeltern jetzt langsam in das alter, wo sie einfach immer mehr hilfe im alltag benötigen. da frage ich mich natürlich auch zwischendurch: wie lange bekommen wir das so hin? werden auch sie vielleicht mal so krank, dass sie auf ihrem letzten stück ihres lebensweg auf professionelle begleitung und pflege in einem stationären hospiz angewiesen sind? keine leichte frage, aber eine, die mich beschäftigt. vielleicht bin ich gerade deshalb so beeindruckt von dem, was meine vorgesetzten – die beiden bottroper heilpraktiker - farid zitoun und christian rüger für diese benefizidee in bottrop jahr für jahr auf die beine stellen. inzwischen hat die stadt ein stationäres hospiz und die kosten sind gedeckelt. nicht zuletzt dank „bottrop beweg dich (heute: jeder meter zählt)“.

engagement für hospizarbeit - naturheilzentrum bottrop

ich wünsche mir, dass die veranstaltung signalwirkung weit über die grenzen des ruhrgebiets hinaus hat. dass wir irgendwann über ein dichtes netzwerk verfügen, das die versorgung der MenschEN sicherstellt. flächendeckend in ländlichen und städtischen bereichen einrichtungen, die ein MenschENWÜRDIGES leben bis zum tod garantieren, begleitet von MenschEN, die uns dann nicht nur die schmerzen nehmen, sondern die mit uns leben. bis zum schluss. mich würde interessieren, wie es in eurer stadt mit der hospizarbeit aussieht? ich wohne in marl, da stecken wir noch in den anfängen. aber ich bin froh, dass ich für die nicht einfache aufbauarbeit immer wieder tolle anregungen aus bottrop mitnehmen kann. wenn ihr auch noch welche habt, gerne her damit. wir sind für alles dankbar, was uns voranbringt. eines hat meine beschäftigung mit der hospizbewegung in jedem fall bewirkt. ich weiß genau, ich möchte meine zeit mit meiner familie möglichst lange genießen. deshalb habe ich mir drei ganz grundlegende dinge auf meine tägliche to-do-liste geschrieben. welche?

drei ganz einfache tipps, die uns das leben bis ins alter genießen lassen können

  1. bewegung

    ohne bewegung geht es nicht. sie ist elementare voraussetzung für ein gesundes leben. das müssen wir verinnerlichen und dem inneren schweinehund energisch widersprechen, sollte er das gegenteil behaupten. nur mit ausreichend bewegung kann unser körper mit nährstoffen versorgt werden. und auch der abtransport von giften und schlacken klappt sonst nicht. bewegung tut gut. stabilisiert den muskelapparat, hält uns auch geistig fit. also einfach mal den aufzug links liegen lassen und die treppe nehmen. das ist der erste schritt hin zu einem „bewegten“ alltag.

  1. ausgewogene ernährung

    die rechnung ist ganz einfach. wer lange gesund, beweglich, fit und geistig auf der höhe bleiben möchte, hat gute chancen, wenn, ja wenn er sich gesund und ausgewogen ernährt. nicht ganz einfach in unserer heutigen zeit. bei vielen lebensmitteln muss man genauer hingucken, um ihre inhaltsstoffe in gute und weniger gute unterteilen zu können. und die richtige ernährung ist nicht in jedem alter die gleiche. unser körper entwickelt im laufe unseres lebens andere bedürfnisse. aber eine regel behält in jedem lebensalter ihre gültigkeit: obst, frisches gemüse und fettarme milchprodukte sollten auf keinem speiseplan fehlen. gleiches gilt für mageres fleisch, wenn man nicht gerade vegan lebt oder überzeugter vegetarier ist. süßes und zuckerhaltige limos dagegen möglichst meiden. dann sind wunschgewicht und fitness nicht länger nur ein traum.

  1. kleine auszeiten

    ich weiß, wovon ich spreche. war die nacht kurz, dann ist der darauffolgende arbeitstag eine echte herausforderung und nach feierabend wartet bereits wieder die familie. ich bin eine gefragte frau. und das manchmal rund um die uhr. deshalb sind kleine auszeiten wichtig, phasen, in denen ich mich fallen lassen kann, zur ruhe komme. die wege dahin sind für jeden MenschEN verschieden. der eine entspannt sich am besten bei einem saunagang, der andere schläft an einem tag der woche gerne mal aus. ich gehe spazieren. ein paar minuten ruhe, nur mit mir selbst, natur und licht. der kopf wird klar. ich bin wieder voll da. glauben sie nicht? probieren sie es doch einfach mal aus. viel spaß und gute erholung.

naturheilzentrum: palliativcare und einsatz für hospiz

über den autor

anja bien

anja bien

... sorgt schon beim ersten kontakt mit dem naturheilzentrum bottrop für eine offene atmosphäre. ob persönlich, am telefon oder per e-mail, für patienten ist die empfangsmanagerin eine zuverlässige, verbindliche aber vor allem kompetente ansprechpartnerin. ihre zahlreichen erfahrungen und ihr know-how beruhen auf vielen auslandsaufenthalten und ihren wurzeln in der hotellerie. auch das macht sie zu einer wertvollen mitarbeiterin für das gesundheitszentrum. aktiv, engagiert und mit einer ansteckenden leichtigkeit beeindruckt sie nicht nur ihre kollegen.

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