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nabo-blog aktuell - hautkrankheiten im fokus
 13.02.2020 2 Kommentare

naboblog thema: das gute hautgefühl bei psoriasis, neurodermitis & co. im fokus

gesundheit hautnah - raus aus dem teufelskreis von jucken und kratzen

farid zitoun ist mitbegründer und leiter der einrichtung für naturheilverfahren im ruhrgebiet (naturheilzentrum bottrop) und heilpraktiker aus leidenschaft. das thema hautgesundheit - vor allem bei kindern mit schuppenflechte (psoriasis) und neurodermitis (atopisches ekzem) – begegnet ihm immer häufiger im praxisalltag.

es ist nicht schön und geht mir wirklich ans herz, wenn ich so ein kleines würmchen zur erstvorstellung in der sprechstunde vor mir sitzen habe. die ärmchen und beinchen völlig zerkratzt. am ganzen körper flecken oder oft rot entzündete stellen. manchmal haben sie nässende oder auch trockene wunden. für die meisten sind die genannten symptome mit einem fast unerträglichen juckreiz verbunden. neurodermitis oder auch schuppenflechte können die vordiagnosen sein. eine hiobsbotschaft, nicht selten für die ganze familie.

eltern versuchen alles, um das leiden der kleinen patienten erträglicher zu machen. vor allem nachts, wenn das große jucken kommt. wenn sie könnten, würden sie ihnen die symptome am liebsten ganz abnehmen. es sind mütter, väter, geschwisterkinder aber auch die großeltern, die richtig mitfühlen. und all das kann ich wirklich verstehen.

wichtig für betroffene: das erfahren von verständnis und zuwendung

mutter und patient sitzen mir gegenüber, total übermüdet und hilflos. jeder, der mich kennt weiß, wie sehr mir kinder am herzen liegen. ich kann die situation der familien nur zu gut nachvollziehen. mich persönlich nervt schon ein wollpullover, kann bis heute das gefühl der handgestrickten socken meiner oma auf der haut spüren. sie brachten mich zur weißglut, auch wenn ich meine omi sehr lieb hab. doch ihre kratzerei ist nicht zu vergleichen mit der belastung, die hauterkrankungen häufig mit sich bringen. der ständige juckreiz, die aufgekratzten stellen, entzündet und nur langsam abheilend. wieviel die mütter oft mittragen müssen, ist ihnen anzusehen. sie wissen nicht mehr, was sie noch tun sollen. in deutschland erkrankt bis zu seiner einschulung etwa jedes zehnte kind an neurodermitis. eine unglaubliche zahl. und noch immer weiß man nicht genau, wie der krankheitsverlauf zu entschlüsseln ist. denn die auslöser sind vielfältig. in der regel werden die symptome behandelt, zumeist mit entzündungshemmenden salben und tabletten.

im naturheilzentrum bottrop stehen verständnis & zuwendung für MENSCHEN im mittelpunkt

hautgesundheit & wohlbefinden natürlich unterstützen

hautgesundheit ist ungeheuer wichtig. schließlich ist die haut unser größtes sinnes- und kontaktorgan. eine gesunde haut schützt uns vor verletzungen, bietet schutz vor pilzen, bakterien und viren.

bei hautkrankheiten wählt man daher in der alternativmedizin einen abweichenden, aber ergänzenden ansatz zur klassischen therapie. den patienten dabei immer ganzheitlich im blick, sowie seine umwelt mit all ihren einflüssen auf den MenschEN: ernährung, psyche oder auch mögliche allergien. all dies sollte und muss meiner meinung nach immer individuell bei jeder einzelnen diagnosestellung berücksichtigt werden, damit sich das passende therapiekonzept für den betroffenen durch den naturheilkundler erschließen kann. hier bei uns im naturheilzentrum bottrop werden bereits vorhandene befundungen ausgewertet und mit den ergebnissen einer ausführlichen statuserhebung vor ort zusammengefügt. es gibt vielfältige behandlungsansätze in der komplementärmedizin. die praxiserfahrung der letzten jahre hat mir persönlich gezeigt, dass die richtige therapie möglichst individuell, aber vor allem gemeinsam mit dem patienten festgelegt werden sollte. die sich daraus ergebende behandlungskombination führt dann im besten fall zum entscheidenden durchbruch. denn, was dem einen prima geholfen hat, muss für den anderen nicht unbedingt den gleichen guten effekt haben. aber das ist - denke ich - allgemein bekannt.

gesund essen - das tut der haut gut

ich tue meiner haut täglich etwas gutes. wie? ganz einfach, mit ein paar leckeren obst- und gemüsesnacks zwischendurch. darüber freut sich auch der vegetarier, flexitarier oder derjenige, der vegan lebt.

1. morgens zum frühstück freue ich mich auf zwei bis drei scheiben melone, die ich auf meine portion haferflocken gebe und mit reis- oder hafermilch vermische. das schmeckt nicht nur super und macht fit für den tag, sondern die melonen enthalten jede menge lycopen (ein sehr nützliches carotinoid, das uv-strahlen wirksam abwehrt), die haferflocken kurbeln den stoffwechsel an, geben energie und besitzen viele wertvolle vitamine wie z.b. vitamin b1 & b6, vitamin e, aber gleichzeitig auch zink, calcium & magnesium, die wichtig für unsere immunabwehr, aber auch einen gesunden hautstoffwechsel sind.

2. da ich fleischlos lebe, genieße ich beim mittagessen am liebsten die komplette farbpalette an gemüse. wer wie ich auf grün steht, setzt neben den klassischen salaten auch auf gemüse wie z.b. brokkoli und spinat. die haben es nämlich in sich. sie sind durch ihren hohen gehalt an antioxidantien echte booster für die gesundheit. sie können unsere zellen vor freien radikalen (aggressive sauerstoffmoleküle) schützen. und auch unserer haut tun sie gut, da sie einen natürliche schutzfunktion gegen uv-strahlen aufbauen.

3. gegen abend gönne ich mir hin und wieder ein oder vielleicht doch eher zwei stückchen dunkle schokolade. die schlemme ich sogar ohne jeden anflug von reue. denn auch im kakao sind stoffe enthalten, die freie radikale bekämpfen und somit aktiv gegen die zellalterung vorgehen. übrigens, je höher der kakao-anteil umso besser die wirkung. und das beste kommt zum schluss: für risiken und nebenwirkungen braucht man in diesem fall weder die packungsbeilage zu lesen, noch seinen heilpraktiker, arzt oder apotheker zu fragen. die gibt es nämlich nicht ;-)

wie sie erkennen können, tun sie ihrem körper und auch ihrer haut etwas überaus gutes, wenn sie täglich darauf achten sich nach dem "ampel-prinzip" zu ernähren. heißt: jeden tag etwas grünes, etwas gelbes und etwas rotes verzehren. denn damit können sie in der regel den bedarf an vitaminen, mineralien und sekundären pflanzenstoffen decken und so auf eine ganz natürliche art und weise ihre (haut)gesundheit fördern. 

blog naturheilzentrum: gesund essen ist auch gut für die haut

als von natur aus neugieriger Mensch interessieren mich natürlich folgende fragen: wie tun sie sich und ihrer haut mit einfachen hausmitteln etwas gutes? welche gemachten erfahrungen können sie an andere weitergeben?

über den autor

farid zitoun

farid zitoun

... steckt MENSCHEN mit seiner guten laune und herzlichen art immer wieder aufs neue an. kompetenz, fürsorge und ein blick für den patienten hinter der krankheit zeichnen einen der beiden gründer des naturheilzentrums im ruhrgebiet aus. mit unbändiger kraft und viel engagement setzt sich farid zitoun täglich für seine patienten und darüber hinaus ein. auch damit sie wieder mut fassen können. die kinderheilkunde ist dabei eines seiner besonderen spezialgebiete und eine herzensangelegenheit für den passionierten alternativmediziner.

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Kommentar von Tanja Menger |

Gelebte Menschlichkeit… hautnah…

… die Begegnung leben, den Austausch fördern…

… das, was hier die im Praxis-Alltag gelebte Philosophie des nabo-Teams beschreibt, trifft mit wenigen Worten genau das Kern-Thema der Hauterkrankung „Neurodermitis“, wie ich sie mit meinem Sohn (heute 8) erleben und verstehen lernen durfte.
Wie schlüssig tatsächlich die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele sind und wie heilend auf allen drei Ebenen ganzheitliche Heilkunde wirkt, das ließ sich bei meinem Sohn im Laufe seines jahrelangen Heilungsweges buchstäblich auf der Haut ablesen:
Bereits im Alter von 5 Tagen bekam mein Sohn die erste homöopathische Arzneigabe (die weißen Kügelchen, „Globuli“ genannt) seines Lebens: Sein Nabel wollte einfach nicht heilen, faulte regelrecht nässend und stinkend vor sich hin. Und im Windelbereich quälten ihn eiternde Pickelchen.
Schon an dieser Stelle zeigte sich, dass seine körperliche Schwachstelle die Haut ist, an der sich auch im späteren Verlauf sämtliche Disbalancen seines kleinen Lebens sichtbar abspielen würden…
Eine Wirkung war schnell zu beobachten: Die Pickelchen in der Leistengegend waren nach zwei Stunden verschwunden! Auch sein Nabel heilte zusehends… Dafür schwitzte er plötzlich stark (nur am Rücken). Sein winziger Strampelanzug war richtig durchnässt!
… und er trank endlich wieder. Er hatte vorher so schlecht getrunken, dass bei mir die Milchbildung stagnierte. Umso erleichternder für mich, dass diese sich nun mit dem wiederkehrenden Durst meines Säuglings von allein wieder regulierte…
„Von-innen-nach-außen“ sei immer der richtige Heilungsweg in der Homöopathie, erklärte uns unsere vorwiegend homöopathisch behandelnde Kinderärztin.
Ein erster Richtungswechsel fand in uns statt. Eine erste Veränderung der Blickrichtung, eine Änderung der Sichtweise auf Krankheit bzw. Krankheitssymptome: Wir sahen ein, dass es offensichtlich gut ist, wenn etwas raus kommt aus dem Körper. Auf diesem Weg über die Haut befreit, bereinigt sich der Körper von belastenden Stoffen, die für ihn unbrauchbar oder gar schädlich sind.
Das passte natürlich erst mal so gar nicht zu dem bisher gekannten Bestreben, grundsätzlich sämtliche unbequemem oder unschönen körperlichen Ausscheidungen mit Hilfe schulmedizinischer Präparate schnellstmöglich versiegen zu lassen oder von vornherein zu unterdrücken. Und sei es nur die Schnupfnase oder der Pickel auf der Stirn.

Bis uns dieses neue Gesundheits- bzw. Heilungsbewusstsein in Fleisch und Blut überging, dauerte es natürlich noch eine ganze Weile. Sein eingefahrenes Fahrwasser zu verlassen, ist nicht so einfach – und es bedurfte immer wieder verblüffender Erfahrungen, um endgültig Vertrauen in diese so absolut anders gerichtete Sichtweise zu gewinnen…
Dieses wachsende Wissen um die natürlichen Selbstregulationsvorgänge des Menschlichen Organismus ermöglichte es uns überhaupt, zu ertragen, was alles noch kommen würde… buchstäblich raus-kommen würde aus unserem Kind…
Es folgten Monate, in denen ich jede Nacht das komplette Bettzeug meines Kindes wechseln musste, weil es durchtränkt war von Blut und Wundwasser.
In denen die natürlichen Rituale der körperlichen Nähe zwischen Mutter und Kind, wie Baden, Cremen, Streicheln, gar nicht möglich waren, weil es zeitweise kaum Hautstellen an meinem Sohn gab, die nicht nässten oder bluteten.
Auch die Begegnung mit Gleichaltrigen, war sehr eingeschränkt: an Baby-Schwimmen war nicht zu denken, den Pekip-Kurs brachen wir ab, weil die anderen Babys von ihren Müttern unter verlegenen Vorwänden immer wieder auf den Schoß gezogen wurden, wenn mein Sohn ihnen zu nahe kam…
… wie einfach wäre es gewesen, diese „ach so gesunden“ körperlichen Reaktionen durch Cortison-Salben zu unterdrücken, um ein angepasstes Alltagsleben mit „normalen“ Begegnungen zu haben…
Doch dank kompetenter und vertrauensvoll stabiler Begleitung durch Heilpraktiker haben wir durchgehalten. Das war es wert!
Heute erleben wir die wirkliche Normalität, den alltäglichen Wahnsinn mit einem so gut wie ekzem-freien Drittklässler, der in der täglichen Begegnung mit Nächsten jede Gelegenheit nutzt, um seine Grenzen auszuloten…
Die Haut. Kontakt- und Grenzorgan.
Die gesunde kindliche Entwicklung hat viel mit Grenzen zu tun. Grenzen setzen. Grenzen spüren. Die eines Gegenübers und auch die eigenen:
„So! Mir reicht´s!“ Völlig entnervt schalte ich den Staubsauger ein, um die Überreste eines offenbar hier stattgefundenen Salzstangen-Zwieback-Cornflakes-Gelages aus den Couch-Ritzen zu entfernen. Auf „Turbo“ - um das Gezanke und Gezeter zwischen meinen kleinen Sohn und seinem großen Bruder zu übertönen…
Ja, ja, ich weiß… sein Verhalten zeugt davon, dass er eine enorme „Ich-Stärke“ entwickelt… habe ich die Worte der Heilpraktikerin im Ohr. Aber muss er das unbedingt jetzt machen? Kann er sich nicht morgen weiter „ich-stark“ entwickeln?! Das geht heute schon den ganzen Tag so… ich habe echt keinen Nerv mehr!
Ein Ausschnitt aus unserem ganz normalen Familienalltag. Mein Sohn ist mittlerweile acht, sein Bruder zwölf. In solchen Momenten wird deutlich, dass tatsächlich Normalität eingekehrt ist.
Wenn seine Wangen vor erhitztem Gemüt rosig glühen, anstatt wie bis vor ca. drei Jahren vor entzündeter Wundheit unter borkigen Krusten…
Und wenn ich einfach den „Turbo“ einschalte, weil nämlich meine eigenen Grenzen erreicht sind.
In solchen Momenten der entnervten Erschöpfung spricht die Mutter in mir.
Die Heilpraktikerin in mir weiß, wie wichtig solche „aufreibenden“ Auseinandersetzungen für die Entwicklung eines gesunden „Selbst“ sind und wie eng die Verbindung ist zwischen der Psyche und der Haut – als Organ der Abgrenzung sowie der Begegnung und des Austauschs mit der Umwelt.
Und dass es Umstände gibt, Blockaden auf seelisch-geistiger Ebene, die dazu führen können, dass ein Mensch sich eher in dieser selbstverletzenden Weise körperlich „aufreibt“ anstatt sich im täglichen Erleben auf „aufreibende“ Begegnungen einzulassen, sich „etwas unter die Haut gehen“ zu lassen. Und wie heilsam ganzheitliche Heilmethoden, wie z.B. die Homöopathie, hier wirken können.
Auf allen Ebenen.
Daher ist es mir eine Herzensangelegenheit, meine Erfahrungen und Kenntnisse weiter zu geben, um ein Bewusstsein für die Haut als „Spiegel der Seele“ zu fördern.
Und alle Betroffenen zu ermutigen, sich dabei durch erfahrene und kompetente Heilpraktiker in ihrer Rolle als „Dolmetscher“ für die „Sprache der Seele“, die ihre Botschaften in körperlichen Symptomen ausdrückt, begleiten zu lassen.


Tanja Menger, 41, Heilpraktikerin und Mutter von zwei Kindern

Antwort von naturheilzentrum bottrop

liebe tanja menger,

vielen dank für ihren charmanten, authentischen und ehrlichen erfahrungsbericht. ihr beitrag ist lebendig und an der einen oder anderen stelle, wo sie von ihrem persönlichen und "alltäglichen familienwahnsinn" mit staubsauger, kind & co. schreiben, entlocken sie dem leser ein schmunzeln - auch uns ^^

Kommentar von Tanja Menger |

Liebes nabo-Team,
es freut mich sehr, dass mein Gastartikel so bei Ihnen angekommen ist und danke ganz herzlich für diese ausführliche und authentische Resonanz. Es ist schön zu sehen, dass der blog hier nicht nur als automatisierte Plattform zur Verfügung steht, sondern ein Beitrag auch intern das Team wirklich erreicht. Einfach schön.
Tanja Menger

Antwort von dijana djukanovic

hallo liebe tanja menger,

ein beitrag oder ein kommentar ist in erster linie eine wertschätzung für die der andere sich zeit genommen hat. dies allein würde schon reichen um darauf individuell zu antworten, denn transparenz und offenheit zeigt sich auch im persönlichen. es gibt dinge die kann man vielleicht automatisieren und sollte man auch automatisieren, aber hier geht es doch um MenschEN und deren themen. und das nehmen wir wichtig - jeder hier und das zu jederzeit.

herzliche grüße vom gesamten naboteam

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