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marinekorp
 13.12.2011

therapie für kind im wachkoma steht auf festem grund

darüber freuen sich die eltern und das naturheilzentrum bottrop verneigt sich vor diesem aktionismus

ein konzert wie eine frische brise auf hoher see

Alle wollen dem kleinen Tom helfen - Therapie ist finanziell gesichert

Einer großen Welle der Hilfsbereitschaft ist es zu verdanken, dass der kleine Tom aus Wittmund – nach einem Ertrinkungsunfall schwer krank – in den nächsten Jahren weiter behandelt werden kann. Maßgeblich dazu beigetragen hat das ausverkaufte Benefizkonzert mit dem Marinemusikkorps Nordsee am Dienstagabend. Aber auch viele Einzelspender und Organisationen haben zu diesem Erfolg beigetragen.

bewegende worte: wittmund hat vorbildcharakter. `Hier sind wirklich Menschen, die sich für Menschen einsetzen`, so farid zitoun in seiner rede

Zu erwähnen ist unter anderem der kleine Hauke Flessner aus Etzel, der durch den Verkauf selbst gemalter Bilder seit März rund 1000 Euro für Tom gesammelt hat. Auf Basaren, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen hat Hauke seine „Werke“ für Tom verkauft. Bürgermeister Rolf Claußen dankte ihm dafür am Dienstagabend, denn beim Konzert war er selbstverständlich dabei.

Ebenso hilft Wittmunds Partnerstadt Barleben, die am Dienstag mit einer Delegation um Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff dabei war. Zugegen waren auch Mitarbeiter des Naturheilzentrums in Bottrop, das Hauke behandelt. Der zuständige Therapeut Farid Zitoun sagte in der Stadthalle: „Hier sind Menschen, die sich für Menschen einsetzen.“ Die Behandlung, die auf der Zusammenführung der fünf gängigen Akupunktur-Techniken beruht und in Bottrop europaweit einmalig angewendet wird, ist für zwei Jahre gesichert.

Marinemusikkorps Nordsee begeistert rund 600 Zuhörer in der voll besetzten Stadthalle wittmund

Das Benefizkonzert für den kleinen Tom am Dienstagabend in der Wittmunder Stadthalle war in jeder Hinsicht hervorragend. Durch die enorme Resonanz ist die Therapie für Tom nun gesichert. „Das ist gelebte Nächstenliebe“, sagte Bürgermeister Rolf Claußen, zugleich auch Präsident des Lions-Clubs Wittmund, bei dem die organisatorischen Drähte zusammenliefen.
Außergewöhnliches wurde auch musikalisch geboten. Wer sich auf einen maritimen Abend ausschließlich mit flotter Marschmusik und Shantyklang eingestellt hatte, wurde überrascht von der Vielfalt, die das Marinemusikkorps Nordsee aus Wilhelmshaven unter dem schwung- und kraftvollen Dirigat von Kapitänleutnant Tobias Terhardt in der voll besetzten Stadthalle zu bieten hatte.

Auf der mit Segeln, Tauen und Schiffsglocke ausgestatteten Bühne erschienen die zumeist jungen Musiker des symphonischen Militärorchesters wie eine frische Brise auf hoher See und spielten, nachdem die Schiffsglocke geläutet wurde, gleich zu Beginn den immer bei Truppenzeremonien als Einmarsch verwendeten maritimen Satz „Anker gelichtet“ von Charles Zimmermann, der das Publikum sogleich in Stimmung brachte. Ein Programmheft gab es nicht, denn Kapitänleutnant Terhardt ließ es sich nicht nehmen, die Moderation samt unterhaltsamer Erläuterung zu den Komponisten und deren Wirken persönlich zu übernehmen.

anker gelichtet | verkündet stolz oberbürgermeister rolf claussen 'das ist gelebte nächstenliebe'

Im ersten Teil zeigten die Musiker, dass auch ein Militärorchester große Oper spielen kann. Die Ouvertüre zu Rossinis „Barbier von Sevilla“ ließ gleich erkennen, dass im Orchester auch gute Solisten in den Oboen, Flöten und Klarinetten zu finden sind, wenn auch insgesamt das Fehlen der Streicher den Gesamteindruck des Werkes etwas schmälerte. Mit dem majestätischen und fanfarenträchtigen „Königsmarsch“ von Richard Strauss, den der Komponist für Kaiser Wilhelm II geschrieben und in Berlin uraufgeführt hatte, zeigte das Marinemusikkorps allerdings seine volle Strahlkraft. Was der 1974 in Tokio geborene Komponist und Blasorchesterdirigent Hayato Hirose über den biblischen Kampf zwischen David und Goliath in drei musikalischen Sätzen ausdrücken wollte, interpretierte das Militärorchester eindrucksvoll in dem Stück „Glory of David“, das von mystischem andante bis hin zum allegro maestoso seine ganze Ausdruckskraft entfalten konnte. Ebenso für klassisches Militärorchester komponiert gestaltete sich die „Theatermusic“ des Londoner Philipp Spark, der als einer der besten zeitgenössischen Komponisten für Blasmusik der letzten 20 Jahre gilt. Klang der erste Satz clownesk, verspielt und leicht schwebend untermalt vom Glockenspiel, leitete das dynamisch zurückhaltende, aber immer lyrisch und tänzerisch schreitende andante über ins allegro des dritten Satzes mit fulminantem Paukenschlag. Auch hier konnte die Solo-Oboistin, Oberbootsmann Britta Grebe, ihr Talent unter Beweis stellen, ebenso übernahm sie einfühlsam instrumental den Gesangspart im Medley zu „My fair Lady“ bei Stücken wie „Ich hätt getanzt heut Nacht“ oder „Es grünt so grün“, dem wiederum eine amüsante Anmoderation vorausging.

auf höchstem niveau

Zur Höchstform liefen die Musiker des Marinemusikkorps im zweiten Teil auf, als zunächst ein Medley der 1969 gegründeten Soul-Pop- und Funkband „Earth, Wind & Fire“ mit Titeln wie „In the stone“ und dem Superhit „September“ aufs musikalische Tablett kam. Das Publikum mitreißend, zeigten sich hier auf höchstem Niveau die Stärken des Orchesters, und der Spaß, den die Musiker beim Performen auf der Bühne hatten, spiegelte sich beim Publikum wider, das spätestens bei dem Medley „Käpt’n James“ im „Happy Sound“ von James Last nicht mehr auf den Stühlen zu halten war und kräftig mitklatschte und mitsang.

die region lässt wittmunder jung wieder lächeln

Gekrönt wurde der Abend mit der zehnminütigen Zugabe „Auf großer Fahrt“, die das Marinemusikkorps neu ins Programm aufgenommen hatte und die Wittmunder hier als Uraufführung erlebten. Zwei Sänger animierten das Publikum, im Stile von Hans Albers und Freddy Quinn zum Mitsingen und Mitschunkeln, was die Stadthalle in ein Feuerwerk der guten Laune verwandelte. Bürgermeister Claußen wollte die Musiker nicht eher gehen lassen, bis sie noch eine adventliche Zugabe zusagten. Und so intonierte das Militärorchester in klassischer Choralbearbeitung das Adventslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, bei dem das Publikum inbrünstig mitzusingen wusste und die Ausführenden nachhaltig mit stehenden Ovationen bedachte.

quelle:
Anzeiger für Harlingerland - Ostfriesisches Tageblatt
Am Markt 18
26409 Wittmund | niedersachsen
04462-989181

http://www.harlinger.de

bild 1 (nabo) | farid zitoun | naturheilzentrum bottrop bei seiner rede in der wittmunder stadthalle vor publikum

bild 2 (privat) | christian rüger mit tom im naturheilzentrum bottrop

bild 3 ( anzeiger für harlingerland) | marine musikkorps Nordsee in der wittmunder stadthalle

bild 4 (u.h.) | christian rüger & farid zitoun im dialog mit elka ortgies stadt wittmund | niedersachsen

bild 5 (privat) | tom

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