04.02.2019

Nabo News Gesundheitswissen: Leben mit Schädel-Hirn-Trauma (SHT)

Naturheilzentrum Blog Themen­schwerpunkt - SHT in der Naturheilkunde

Ein Schädel-Hirn-Trauma (oder kurz: SHT) ist eine schwere Verletzung des Schädels und des Gehirns. Bei Menschen jüngeren Alters ist es zumeist die Folge eines Verkehrsunfalles. Bei Menschen älterer Jahrgänge können auch Stürze der Auslöser sein. Etwa 280.000 Patienten mit einem Schädel-Hirn-Trauma werden jedes Jahr in Deutschland behandelt. „Dabei leidet der Großteil, nämlich etwa 80 Prozent der stationär aufgenommenen Patienten an einem leichten SHT“, erklärt Farid Zitoun vom Naturheilzentrum Bottrop. Die restlichen 20 Prozent sind Patienten, bei denen ein mittelgradiges beziehungsweise ein schweres SHT diagnostiziert wird.

Zielsetzung nach Reha bei Schädel-Hirn-Trauma

Es ist nicht der Krebs und auch keine Erkrankung des Herzkreislaufsystems: Bei MenschEN unter 40 Jahren ist ein Schädel-Hirn-Trauma in Deutschland die häufigste Todesursache. Das Krankheitsbild, die Behandlung und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten sind Schwerpunkt im aktuellen Naturheilzentrum Bottrop Blog. Wie die Diagnose das Leben von Angehörigen, Freunden und für die Betroffenen selbst verändert und warum es so wichtig ist, diese auch nach abgeschlossener Rehabilitation der oft auch sogenannten Gehirnerschütterung nicht alleine zu lassen. Für die Heilpraktiker und Behandler im Naturheilzentrum Bottrop gehört das zur Begleittherapie mit der Fokussierung auf gezielte Reize durch kleine Nadelstiche mit Akupunktur unter Einbeziehung der ganzen Familie.

Wachkoma: Naturheilkunde öffnet oft neue Perspektiven

Experten unterscheiden drei Schweregrade

Welcher Schweregrad vorliegt, hängt unter anderem davon ab, wie lange die Bewusstlosigkeit beim Patienten andauert und wann die Symptome beginnen, sich zurückzubilden. Ein weiteres Kriterium sind die Spätfolgen. Ärzte teilen den Schweregrad des erlittenen Traumas nach der Glasgow Coma Skala (kurz: GCS) ein: https://www.glasgowcomascale.org/ Sie bewertet drei Funktionen des Bewusstseins: Augen öffnen, Ansprechbarkeit und Reaktion auf Schmerzreize. Je höher der Wert auf einer Skala ist, umso leichter ist das Schädel-Hirn-Trauma. Die Werte können dabei zwischen drei und 15 liegen.

Schädel-Hirn-Trauma: Synergieeffekte nutzen

Doch nicht alle Patienten erhalten die Diagnose leichtes Schädel-Hirn-Trauma und können so bereits wenige Tage nach erfolgreich behandelter Gehirnerschütterung (lat.: commotion cerebri) entlassen werden. Etwa 10.000 MenschEN versterben jährlich an den Folgen der Schädigung. „An den unmittelbaren oder auch den mittelbaren Folgen“, weiß man in der Bottroper Einrichtung für Prävention und Rehabilitation.

Knapp 5.000 Patienten bleiben trotz Akutversorgung und Rehabilitation lebenslang ein Pflegefall. „Der sogenannte Barthel-Index (https://www.pschyrembel.de/Barthel-Index/K00TK) legt mit Hilfe eines Punktsystems den Grad der Pflegebedürftigkeit fest“, erklärt Heilpraktiker Christian Rüger. „Nicht selten gelten Betroffene als austherapiert und werden in die häusliche Pflege durch Angehörige oder in die einer stationären Einrichtung übergeben.“ Die Bottroper Komplementärmediziner Zitoun und Rüger setzen mit ihrer Arbeit in den meisten Fällen nach Abschluss oder begleitend zu Rehamaßnahmen an.

Bottroper Zentrum für integrative Medizin

Je früher die Reha beginnt, desto erfolgreicher kann sie sein!

Zwischen Unfall und Reha-Ende liegen häufig viele Monate. In einem sind sich Ärzte und Experten auf dem Gebiet der SHT-Therapie und Rehabilitation einig: Je früher die Rehabilitation beginnt, desto erfolgreicher ist sie in der Regel. Doch zunächst geht es in der Intensivphase nach dem Unfall darum, Atmung und Kreislaufsystem zu sichern. Die Patienten sind im Regelfall bewusstlos und vollkommen pflegebedürftig. Sind die Vitalfunktionen stabil, beginnt die Frührehabilitation. Dabei geht es vor allem um die Wiederherstellung verlorener Hirnfunktionen.

Wissen SHT - Akupunktur #nabomade

Auch in dieser Phase sind die Patienten häufig noch bewusstlos oder sogar im Wachkoma. Den Medizinern und Therapeuten geht es darum, das Ausmaß der Hirnschädigung zu begrenzen und den funktionsgeschädigten, aber nicht zerstörten, Zellen des Gehirns optimale Bedingungen für die funktionelle Regeneration zu geben. Ein Ansatz, den auch die Deutsche Wachkoma Gesellschaft verfolgt: „Alle therapeutischen und rehabilitativen Bemühungen müssen das Ziel haben, Vorgänge zu fördern und in Gang zu setzen, die zu einer Erholung der gestörten Funktionen führen.“ Dabei sei auch die Einbindung der Angehörigen ein wichtiger Punkt.

SHT in der Naturheilkunde

Durchgängige Rehabilitation eröffnet oft neue Perspektiven

„Patienten im Wachkoma brauchen die volle Hilfe und Unterstützung ihres Umfelds. Sie empfinden Gefühle, zeigen Regungen und haben Wach- und Schlafzeiten.“ Bei entsprechender Rehabilitation in den einzelnen Durchgangsstufen der Krankheit (sogenanntes Apallisches Durchgangssyndrom) bestehen nach Ansicht der Gesellschaft berechtigte Hoffnung auf Besserung. Aber auch Kritik wird laut: Es mache keinen Sinn, Rettungssysteme auszubauen und durch Reanimation, Intensivtechnik und neurochirurgische Methoden immer mehr Menschen dem Tode zu entreißen, ohne sie dann weiter durchgängig zu rehabilitieren. Auch wenn sie sich wie Patienten mit Apallischem Syndrom in einer noch „medizinischen Grauzone“ befinden.

Wissen Erfahrungsheilkunde

Durchgängige Rehabilitation und die damit verbundenen Chancen, darauf bauen auch die Möglichkeiten und Ansätze in der Behandlung in Bottroper Einrichtung für integrative Medizin auf (https://www.youtube.com/watch?v=jbZ_jJiucgg). Das Team um die Naturheilkundler Farid Zitoun und Christian Rüger greift auf fast ein viertel Jahrhundert Erfahrung in der Begleitung von Betroffenen und deren Angehörige zurück - zurück auf den Weg ins Leben.

SHT bei Kindern: Aktivierung durch Reize an den Körper

SHT bei Kindern: Aktivierung durch Reize an den Körper

Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma brauch eine besondere Förderung (https://naturheilzentrum-bottrop.tumblr.com/post/159458265459/schaedel-hirn-trauma-naturheilkunde-eine-alternative) Viele schwerstgeschädigte Patienten schaffen es durch intensive Rehabilitation, alltägliche Dinge wieder selbstständig auszuführen. „Dazu gehört beispielsweise das Essen“, weiß Christian Rüger. Durch den Rollstuhl kommt auch ein Teil der Mobilität zurück. In Bottrop fokussiert man sich dazu auf eine speziell weiterentwickelte Akupunkturtechnik. Durch gezielte Reize sollen Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt und aktiviert werden.

Mehr dazu im Naturheilzentrum Bottrop Blogthema: Erfahrungsbericht Schädel-Hirn-Trauma - Brigitte Köpge über das Leben nach dem Unfall ihres Sohnes (https://naturheilzentrum.com/de/blog/schaedel-hirn-trauma-brigitte-koepge-ueber-das-leben-nach-dem-unfall/)

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