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 17.05.2019

Naturheilkunde – Wirksame Alternative oder Augenwischerei?

Über Studien zur Wirksamkeit der Komplementärmedizin

Naturheilkunde und Komplementärmedizin im Allgemeinen sind ein Streitthema und häufig sind die Meinungen hierzu entweder der extremen Unterstützung oder der extremen Ablehnung zuzuordnen. Den teils plump plakativen Aussagen einem Vertreter einer der beiden Seiten einfach so zu glauben, wäre dabei sicherlich mit Hinblick auf die Komplexität des Themas nicht fair. Am Ende stellt sich weiterhin die Frage: Welche Argumente sprechen für und gegen die Naturheilkunde?

Studien belegen – Naturheilkunde kann sehr wohl evidenzbasiert sein

Einer der größten Kritikpunkte, die von den Kritikern der Naturheilkunde häufig vorgebracht werden, ist der, dass die Komplementärmedizin nicht evidenzbasiert arbeite wie die Schulmedizin. Damit ist gemeint, dass der Erfolg naturheilkundlicher Behandlungen nicht mithilfe von Studien belegt werde.

Zwar gibt es innerhalb der komplementärmedizinischen Bewegung durchaus Stimmen, die sich gegen die Einführung derselben evidenzbasierten Standards wie in der Schulmedizin aussprechen, daran aber die Naturheilkunde als Ganzes zu bewerten, wäre eine Fehleinschätzung. Tatsächlich werden auch in der Komplementärmedizin viele Thesen auf der Grundlage von Studien bewertet. Einen Überblick gibt dabei unter anderem das Portal CAM-Quest (https://www.cam-quest.org/de) der Carstens-Stiftung, wo sehr viele Studien zu verschiedenen komplementärmedizinischen Themen aufgelistet werden.

Wer nun meint, aufgrund der eindeutig Naturheilkunde-freundlichen Position der Stiftung würden dort bloß positive Studien gezeigt werden, irrt. Tatsächlich spiegeln die Studien die Komplexität des Themas gut wider. Sowohl unterstützende als auch widersprechende Ergebnisse werden gelistet. Anders funktioniert es in der Schulmedizin auch nicht.

Naturheilkunde: Wirkung der Komplementärmedizin

Wirkung der Komplementärmedizin in vielen Studien belegt

Auf der Seite der Carstens-Stiftung werden dazu einige der spannendsten Studienergebnisse aus der Naturheilkunde direkt näher erläutert und in einen größeren Zusammenhang gebracht (https://www.carstens-stiftung.de/studien-kurz-und-knapp.html). Auch hier sollte man stets einen kritischen Blick behalten. Eine positive Studie allein reicht schließlich nicht aus, um die Wirksamkeit einer Behandlung final bewerten zu können. Es zeigt aber in jedem Fall, dass das Bild nicht so eindeutig ist, wie es Kritiker der Komplementärmedizin gerne aussehen lassen. Und es wird auch klar, dass eine nähere Auseinandersetzung mit dem Thema vonnöten ist.

Vor allem sollte dabei immer eine Differenzierung stattfinden, denn wer einer Behandlungsidee der Naturheilkunde nur deshalb kritisch gegenübersteht, weil eine andere in seinen Augen widerlegt wurde, der handelt selbst nicht evidenzbasiert, sondern auf der Grundlage seiner eigenen Vorurteile. Alle der teils sehr unterschiedlichen Aspekte der Naturheilkunde und Komplementärmedizin in einen Topf zu werfen ist eine grobe Vereinfachung und angesichts des breiten Spektrums nicht fair.

Wenn Naturheilkunde und Schulmedizin sich ergänzen

Naturheilkunde und Schulmedizin – Können sie sich ergänzen?

Anstatt sich auf ein Extrem zu versteifen, bietet es sich an, allen Ideen gegenüber offen gegenüberzustehen. Das Naturheilzentrum Bottrop (NABO) geht in diesem Aspekt mit gutem Beispiel voran. Die komplementärmedizinischen Behandlungen werden hier nämlich nicht in Opposition zu schulmedizinischen Behandlungen gesehen, sondern ergänzend zu diesen. Am Ende sollte das Wohl des Patienten an erster Stelle stehen und nicht hinter die Eitelkeiten im Wettbewerb der medizinischen Sichtweisen angestellt.

Dazu gehört auch die Kooperation zwischen Heilpraktikern und Ärzten. Viele Menschen sehen zwischen diesen beiden Berufsbezeichnungen Welten, doch die Realität ist differenzierter. Wie Ärzte sind Heilpraktiker etwa zur Fortbildung verpflichtet und müssen sich in vielen Punkten an dieselben gesetzlichen Vorgaben halten, wie das Portal https://www.heilpraktiker-fakten.de/ aufklärt. Auch für Heilpraktiker gelten damit in Deutschland sehr hohe Standards.

Transparenz in der Naturheilkunde

Transparenz statt Desinformation

Anstatt mit Desinformationen Unsicherheit zu streuen, arbeitet das NABO mit Transparenz. Dazu gehört es auch, auf Alternativen hinzuweisen. Genau in diesem Punkt setzt sich das Naturheilzentrum Bottrop damit über die Sturheit, mit der der Konflikt zwischen Schul- und Komplementärmedizin oft ausgetragen wird.

Profitieren können davon am Ende nicht nur die Patienten, sondern auch alle diejenigen, die sich mit dem Thema Naturheilkunde kritisch, aber offen befassen. Dies wurde erst jüngst in einem im JAMA Internal Medicine veröffentlichten Artikel abermals unterstrichen (https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/article-abstract/2645149).

Über seine zahlreichen Online-Kanäle teilt das NABO regelmäßig Informationen zu vielen Gesundheitsthemen und setzt sich dabei unter anderem auch kritisch mit naturheilkundlichen Behandlungsansätzen auseinander. Auf dem NABO YouTube-Kanal etwa gibt es jeden Monat ein neues Video, in dem die Institutionsleiter Farid Zitoun und Christian Rüger interessante Hintergrundinformationen verbreiten und konkrete Tipps zu alltäglichen Gesundheitsfragen präsentieren.

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