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wetterfühligkeit und warum uns das wetter ganz schön zu schaffen machen kann
 20.04.2017

naturheilzentrum bottrop gesundheitsnews – warum das wetter uns ganz schön zu schaffen machen kann

kopfschmerzen, migräne und der kreislauf spielt verrückt - naturheilkundler empfehlen kalte armbäder

die sonne strahlt vom himmel, schon vor der mittagsstunde steigen die temperaturen deutlich über die 15 grad-marke. doch gerade jetzt im frühling sind solche tage noch nicht die regel. quasi über nacht schlägt das wetter um. dichte bewölkung statt eines strahlend blauen himmels empfängt uns am morgen. die leichte jacke können wir getrost wieder gegen den parka aus dem winter eintauschen. der april macht was er will – behauptet schon der volksmund. und er hat wie so oft recht.

häufige symptome bei wetterfühligkeit sind kopfschmerzen, migräne und der kreislauf

die kapriolen, die das wetter derzeit regelmäßig und in schneller abfolge schlägt, können nicht nur die gute laune mindern. sondern führen bei  vielen Menschen auch zu gesundheitlichen problemen. insbesondere die kurzfristigen änderungen im wetterablauf sind ein echter stressfaktor. „der grund liegt auf der hand“, weiß farid zitoun vom naturheilzentrum bottrop. „sie verlangen von unserem organismus eine schnelle anpassung.“

der Menschliche körper reagiert auf temperatur- und wetteränderungen, ergänzt christian rüger. die kerntemperatur muss konstant bei 37 grad celsius liegen. das bedeutet bei schnellen temperaturwechseln echte schwerstarbeit für unseren organismus. oftmals reagiert der körper dann mit kopfschmerzen. und auch probleme mit dem kreislauf sind beschwerden, unter denen viele Menschen dann leiden. wetterfühligkeit lautet das stichwort.

 

wetter kann unser befinden beeinflussen – doch es macht nicht wirklich krank

„man spricht von wetterfühligkeit, wenn es aufgrund der temperatur- und klimaveränderungen zu klar definierten befindensbeeinträchtigungen kommt.“ doch wetter, da sind sich die heilpraktiker aus dem bottroper präventions- und rehabilitationszentrum einig, macht nicht wirklich krank. „wetterfühligkeit“, so schreibt angela schuh, professorin für medizinische klimatologie an der ludwig-maximilians-universität münchen in ihrem buch zum biowetter, beruht zu einem großen teil auf einem trainingsmangel des ganzen körpers.“ der führe dazu, dass sich der körper nicht mehr schnell genug und mit den richtigen körperlichen abläufen an die unterschiedlichen wetterlagen anpassen kann.

die heilpraktiker wissen: wetter kann unseren körper beeinflussen

je stärker die wetterveränderung, desto größer die auswirkung auf unser befinden

dabei sind es vor allem die schnellen, extremen wetterwechsel, die solche probleme verursachen. je stärker die wetterveränderung, desto größer auch die auswirkung auf unser befinden. die individuelle anpassungsfähigkeit des körpers, so die behandler aus der naturheilpraxis im ruhrgebiet, spiele dabei eine entscheidende rolle. ist durch bestimmte erkrankungen die regulationsfähigkeit des betroffenen eingeschränkt, kann es zu problemen kommen.  beispielsweise bei Menschen mit zu hohem oder auch zu niedrigem blutdruck, mit werten, die von der norm abweichen. ihnen bereitet das wetter häufig probleme. 

wie sich das wetter und seine unterschiedlichen ausprägungen genau auf den Menschen auswirken, das haben forscher im rahmen einer umfangreichen studie zur wetterfühligkeit herauszufinden versucht. in auftrag gegeben wurde diese 2013 vom umweltbundesamt (http://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html). das institut für demoskopie allensbach hat 1.623 bürger zum thema befragt. die hälfte von ihnen war der meinung, dass das wetter einfluss auf ihre gesundheit habe. 59 prozent klagten über kopfschmerzen und migräne, 55 prozent über müdigkeit und abgeschlagenheit (49 prozent). auch gelenkschmerzen (42 prozent) und schlafstörungen (40 prozent) wurden als symptome angegeben. 

nabonews: die intensität der wetterveränderung, bestimmt auch die entsprechende stärke der auswirkung

wetterbedingte schmerzen betreffen eher frauen als männer

auch in großbritannien haben sich forscher intensiv mit dem thema beschäftigt. forscher der universität manchester haben für ihre untersuchung die daten von 9.000 Menschen mit chronischen schmerzen zugrunde gelegt, wollten wissen, ob ein zusammenhang zwischen dem wetter und den schmerzschüben der probanden besteht. diese stammten aus drei britischen großstädten (leeds, norwich und london). sie wurden gebeten, über einen zeitraum von mehreren monaten ein detailliertes schmerztagebuch zu führen. die ergebnisse zeigen: das schmerzniveau verringerte sich, je höher die temperaturen stiegen (februar bis april).  im juli wurde es dann wieder deutlich schlimmer. nach ansicht der wissenschaftler begründet durch das feucht-warme wetter in diesem zeitraum.

farid zitoun aus dem naturheilzentrum bottrop empfiehlt: lauwarme fußbäder für den kreislauf bei wetterfühligkeit

noch gibt es keinen beweis für sogenannten wetterabhängigen schmerzen. es wird weiter geforscht. im zweiten quartal diesen jahres wollen die britischen wissenschaftler weitere ergebnisse vorlegen, die ihre hypothese stärken. fest steht für sie aber schon jetzt: wetterbedingte schmerzen betreffen frauen häufiger als männer. das gilt auch für allgemeine wetterbeschwerden. aber egal ob männlein oder weiblein: es ist vor allem das kalte wetter, dass sich deutlich kritischer auf unsere gesundheit auswirkt.  wetterfühligkeit betrifft auch nicht selten kinder.

lauwarmes fußbad stärkt den kreislauf bei wetter-schwankungen

farid zitoun und christian rüger wissen aus der praxis, das zur stärkung des kreislaufs bei wetter-schwankungen ein lauwarmes fußbad hilfreich sein kann. „am besten mit einer handvoll kochsalz oder medizinischem salz aus der apotheke.“ auch armbäder haben eine wohltuende wirkung. einfach kaltes wasser ins wachbecken einlaufen lassen, mit beiden armen bis zur oberarmmitte eintauchen. sanft hin und herbewegen. nach 20 sekunden arme herausnehmen und abtrocknen. „am arbeitsplatz oder im job geht es auch eine nummer kleiner“, erklärt christian rüger: einfach kaltes wasser über den puls beider hände laufen lassen. „allerdings nicht länger als eine minute.„

 

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