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die journalistin und social media managerin beatrix gutmann bloggt zum thema gesundheit und super food
 21.04.2017 3 Kommentare

super food oder möhren durcheinander? gesunde ernährung gegen krankheiten - thema im blog naturheilkunde

beatrix gutmann bloggt

goji beeren, soya, ingwer und aloe vera. grüne smoothies mit chia-samen oder chai mit mandelmilch. süßkartoffel-broccoli-auflauf mit glutenfreien linsennudeln und veganem käse überbacken. die exotischsten gerichte und kompositionen finden ihre anhänger über moderne kochzeitschriften und videos.

hallo, mein name ist beatrix gutmann. ich lebe und arbeite in essen, ich bin journalistin und social media managerin in einem medienunternehmen. ich reise gern und viel, außerdem blogge ich unter anderem darüber begeistert. ein leben ohne internet kann und will ich mir gar nicht mehr vorstellen, auch deshalb sagt man mir nach: "ich sei durch und durch digital". das thema "natur & gesunde ernährung" ist mehr als freude und hobby, nämlich totale leidenschaft.  

kochvideo-kanäle wie tasty oder tastemade boomen regelrecht, im zeitraffer wird gezeigt, wie ein gericht zubereitet wird. http://www.sueddeutsche.de/medien/kochvideos-frittiertes-snickers-und-mit-kaese-ueberbackenes-generiert-viele-klicks-1.3060835

beatrix gutmann zum thema: gesunde menschen durch gesunde ernährung

die ästhetik der gerichte steht dabei im vordergrund „food porn“ wird das genannt, hauptsache es sieht gut aus. das internet ist voller beiträge über detox-menüs, fleisch- und kohlehydratfreie gerichte oder bio-obst und gemüse. natürlich präsentiert von schönen, gesunden Menschen, die es auch dank guter ernährung bleiben. was diese videos erreichen ist die wachsende begeisterung fürs kochen und für lebensmittel allgemein. dabei fällt auf, dass unter dem begriff healthfood oder superfood eine menge kreiert und verkauft wird.

modernes essen ist gesundes essen

gesundes essen ist wichtig, fast food oder convenience produkte aus der dose sind damit nicht gemeint. als ich kind war, war meine mutter zuhause und es gab jeden tag etwas selbst gekochtes. möhren-durcheinander zum beispiel, oder kohlrabi und kartoffeln, eintopf und natürlich auch mal fleisch, meist am wochenende. die erbsen wurden selbst gepult, linsen eingeweicht und gemüse war immer frisch, saisonal und fast nie aus der konserve. das war gesund, obwohl ich es langweilig fand. viel lieber hätte ich mal eine tiefkühl-pizza gehabt oder ravioli aus der dose.

kindheitserinnerung: gesund essen wie bei muttern

heute freue ich mich über die möhren von mama, der grüne salat mit ihrem typischen dressing und die salzkartoffeln, die nur bei ihr so gut schmecken.

vor vielen jahren habe ich mich entschlossen vegetarisch zu leben, fleisch fehlt mir nicht in meinem speiseplan. nach und nach habe ich auch andere dinge weg gelassen. keine zuckersüßen getränke mehr, fast ausschließlich wasser und ungesüssten tee. das habe ich im laufe der jahre einfach so verändert und war ein prozess. durch die vielen negativ schlagzeilen in den letzten jahren ist das thema ernährung einfach mehr in den vordergrund getreten und nicht nur ich bin kritischer geworden.

health food, vegan und bio

foodblogger berichten über ihre erfolge nachdem sie ihre ernährung umgestellt haben und raten zu glutenfreien produkten. bio sollte es sein, laktosefrei und low carb. meiner meinung nach macht das eher krank als gesund. 

foodblogger berichten über healthfood, vegan und bio

die hersteller freuen sich, denn weltweit gab es ein marktwachstum von 23 % bei gluten- und laktosefreien produkten. dabei haben etwa 80 % der käufer von laktosefreien produkten gar keine intoleranz.

ich habe meine diplomarbeit „sind wir nicht alle ein bisschen lohas?“ betitelt. https://de.wikipedia.org/wiki/lohas und über die verschiedenen konsumententypen berichtet, habe unternehmen nach ihren produkten befragt und den lebenstil der lohas-anhänger unter die lupe genommen. im grunde geht es um den verzicht von industriellen lebensmitteln zurück zu alten obst- und gemüsesortern und nachhaltigen produkten, die ohne ausbeutung hergestellt wurden. eine gute sache, die überwiegend eher von besserverdienern gelebt wird. dabei ist bewusste ernährung weder teuer noch aufwendig. edeka hat in seinem neuesten spot überspitzt das thema ins visier genommen. die reaktionen darauf sind sehr unterschiedlich. lob und kritik halten sich die waage, das social media team macht aber einen guten job und geht auf beides ein.

möhren, kohlrabi und rhabarber aus dem garten

wenn ich zurück in meine kindheit schaue, waren die produkte regional und saisonal. es wurde frisch gekocht und es gab wenig fleisch. die erdbeeren gab es im sommer aus dem garten, ebenso rhabarber und stachelbeere. im winter gabs grünkohl und stielmus. was zuviel war wurde eingekocht und zu kompott verarbeitet. meine mutter ging nicht arbeiten und das ist so gesehen schon eine luxussituation. ihre gerichte waren gesund, nachhaltig und nicht teuer. wenn man das einfach versucht, liegt man doch nicht so verkehrt. mal ehrlich? „sind wir nicht alle ein bisschen lohas“? wer wirklich gute tipps zur gesundheit, ernährung und lifestyle sucht, sollte den videoblog des naturheilzentrum bottrop auf youtube abonnieren. die bottroper vlogger und heilpraktiker farid zitoun und christian rüger schaffen kurz und knapp echten mehrwert mit den videoclips „gesundheit 2 go“ aus der praxis. alle 2 wochen - ein toller service - von humorvoll, über spannend bis absolut informativ. also ich kanns empfehlen! 

welche erfahrungen habt ihr mit bestimmten ernährungweisen? ich freu mich über einen regen austausch. 

 

über den autor

gastautorin beatrix gutmann

gastautorin beatrix gutmann

... ist social media managerin bei einem großen medienunternehmen. sie lebt und arbeitet in essen, reist gern und viel, bloggt begeistert darüber und ist durch und durch digital. ein leben ohne internet kann sie sich gar nicht vorstellen.

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Kommentar von Jürgen F.H. Lideck |

Guten Morgen, Bea, Deinen Beitrag finde ich prima!
Herzliche Grüße
Jürgen

Antwort von naturheilzentrum bottrop

vielen lieben dank für ihren Kommentar, da sind wir ganz bei ihnen

Kommentar von Bea |

Danke lieber Jürgen. Das freut mich

Kommentar von Micha |

Hi Bea,
super geschrieben und ich stimme Dir auch grundsätzlich zu.
Meine Kindheit sah genauso aus wie Deine und ich bin genauso froh, wenn ich ab und an bei Mama das Essen der "Guten alten Zeit" bekomme. Aber so Lebensmittel zu verarbeiten und zu kochen, passt leider nicht in mein Zeitmanagement.
Mit einem Job und 3 Kindern, die am Nachmittag noch Termine haben, bleibt leider eher wenig Zeit zu kochen, geschweige denn einen Garten zu pflegen oder sogar einzukochen.
Ich bedaure das sehr, weil ich auch merke, dass​ meine Kinder leider gar nicht mehr die natürlichen Geschmäcker der einzelnen Produkte kennen und lieber bereits verarbeitete Lebensmittel zu sich nehmen.
Für mich kann ich nur sagen, ist gutes Essen purer Luxus an Zeit UND Geld, den ich mir und meinen Kindern an und zu gönne.

LG, Micha

Antwort von naturheilzentrum bottrop

vielen lieben dank für ihren kommentar, da sind wir ganz bei ihnen

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