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 06.02.2020

Demenz & Alzheimer – Kann Tanzen eine Demenz vorbeugen?

Wie Tanzen bei Demenz und Alzheimer helfen könnte

Mit bis zu 1,7 Millionen Geschätzten Erkrankten in Deutschland hat Demenz bereits heute fast den Status einer Volkskrankheit erreicht – dazu steigt die Zahl der Erkrankten immer weiter an, wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft kürzlich feststellte (https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/alz/pdf/factsheets/infoblatt1_haeufigkeit_demenzerkrankungen_dalzg.pdf). Betroffene und Angehörige leiden unter den häufig unheilbaren Erkrankungen stark. Die moderne Medizin steht dem Krankheitskomplex in vielen Aspekten immer noch fast machtlos gegenüber.

Was genau ist eigentlich eine Demenz, was unterscheidet eine Demenz von Alzheimer und wie kann man einer Demenz vorbeugen? Die Naturheilkunde bietet für die letzte Frage eine mögliche Antwort, die erstaunt.

Demenz – Bedeutung & Symptome

Bei einer Demenz handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die geistigen Fähigkeiten des Erkrankten im Laufe der Zeit immer weiter abnehmen. Dies betrifft sowohl Denk-, Erinnerungs- und Sprachvermögen als auch die Aufmerksamkeit und den Orientierungssinn. Die Symptome verschlechtern sich in den meisten Fällen mit der Zeit und werden am Anfang nur selten als Symptome einer Demenz erkannt. Erste Warnsignale sind häufig Antriebsschwäche und regelmäßig auftretende Erinnerungslücken.

In weiter fortgeschrittenen Stadien verlieren Demenzkranke selbst die Erinnerungen an engste Familienmitglieder, können sich alleine nicht mehr orientieren und sind auf ständige Hilfe zur Bewältigung des Alltags angewiesen. Nähere Infos zum Thema Demenz bietet auch das Bundesgesundheitsministerium: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pflege/online-ratgeber-demenz/krankheitsbild-und-verlauf.html

Komplementärmedizin: Demenz vorbeugen mit Tanztherapie?

Was ist der Unterschied? – Alzheimer & Demenz

Der Begriff „Demenz“ wird in der Regel nur als Beschreibung für die beschriebenen Symptome oder als Oberbegriff für spezifische Krankheiten benutzt, die diese Symptome auslösen. Eine dieser Krankheiten ist Alzheimer, bei der aus noch nicht geklärten Umständen sukzessive Nervenzellen absterben und sich das Gehirn verkleinert. Der Verlauf ist häufig schleichend.

Mit einem Anteil von geschätzt über 60 Prozent ist die Alzheimer-Krankheit gleichzeitig die häufigste Form der Demenz. Dahinter folgt die vaskuläre Demenz mit einem Anteil von 20 bis 30 Prozent. Weitere 15 Prozent entfallen auf Mischformen der beiden Krankheiten, die damit den weitaus größten Anteil an Demenzursachen auf sich vereinen.

Demenz: Welche Alternativen bietet die Naturheilkunde?

Demenz behandeln – Welche weiteren Alternativen bietet die Naturheilkunde

Wer bei sich selbst eine Demenz vermutet, sollte diese in jedem Fall zuerst von einem Arzt abklären lassen, der eine konkrete Diagnose stellen kann. Wie Farid Zitoun, Institutionsleiter des Naturheilzentrum Bottrop (NABO), anmerkt, kommt es bei der Behandlung einer Demenz nämlich auf die genaue Ursache an: „Demenz ist nicht gleich Demenz. Der Verlauf einer Alzheimer-Erkrankung ist oft anders als der einer vaskulären Demenz. Auch was die Behandlungsaussichten angeht, bestehen je nach Diagnose große Unterschiede. Einige Formen einer sogenannten sekundären Demenz können durch eine richtige Behandlung sogar teilweise kuriert werden.“

Während eine Therapie durch einen zuständigen Facharzt angeleitet werden sollte, kann die Naturheilkunde einen wertvollen Beitrag zur Linderung von Symptomen leisten, wie Zitoun aus der täglichen Praxis weiß: „In den vergangenen Jahren hat die Naturheilkunde in der Demenzforschung mit einigen sehr interessanten Studien auf sich aufmerksam gemacht, wie die Carstens-Stiftung in einem Beitrag zusammengefasst hat. Demnach könnten natürliche Wirkstoffe etwa aus grünem Tee oder verschiedenen Gewürzpflanzen den Verlauf einer Demenz positiv beeinflussen.“

Naturheilkunde nachgefragt: Was ist der Unterschied zwischen Demenz & Alzheimer?

Der genannte Bericht (https://www.carstens-stiftung.de/artikel/pflanzliche-hilfe-gegen-das-vergessen.html) merkt zudem an, dass die schulmedizinischen Wirkstoffe gegen Demenz derzeit nur zum Teil zufriedenstellende und weiter ausbaufähige Ergebnisse erzielen, weshalb die Ergebnisse der verschiedenen Studien die Hoffnung auf eine bessere Demenztherapie schüren – hier vor allem durch die Synergie von Allopathie und Naturheilkunde.

Mit Tanzen & Tanztherapie der Demenz vorbeugen?

Eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die sich vor allem bei der Demenzprävention als besonders interessant entpuppt hat, ist die Tanztherapie. Wie zwei Studien aus Griechenland und Deutschland unabhängig voneinander feststellten, kann das Tanzen dabei helfen, die Neuroplastizität in Senioren zu erhöhen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28674488 | https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30618727). Eine erhöhte Neuroplastizität wird wiederum mit dem Vorbeugen einer Demenz in Verbindung gebracht.

Die Heilpraktiker Zitoun und Rüger über Studien zu Demenz und Tanzen

„Studien legen nahe, dass durch die komplexen Bewegungen beim Tanzen das Wachstum neuer Nervenzellen angeregt werden kann, was wiederum die Chance, an einer Demenz zu erkranken, nach jetzigem Kenntnisstand reduziert“, so Zitoun. „Ist jemand bereits an Demenz erkrankt, kann das Tanzen aber auch möglicherweise dabei helfen, den Verlauf der Krankheit positiv zu beeinflussen.“

In ihrem neuen Video beschäftigen sich Farid Zitoun und sein Kollege Christian Rüger eingehend mit den Themen Demenz und Tanztherapie und den vielen bemerkenswerten Erkenntnissen, die hierzu in den letzten Jahren gewonnen wurden. Im Tumblr-Blog des NABO gibt es außerdem mehr Informationen dazu, wie sich alltägliche Aktivitäten positiv auf die Gesundheit von Senioren auswirken können.

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