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 01.11.2019

Grüner Star, Grauer Star, Makuladegeneration & Co. – Was kann Naturheilkunde?

Viele Augenkrankheiten sind trotz großer Fortschritte in der Schulmedizin weiterhin Volkskrankheiten. Welche zusätzlichen Alternativen kann der Heilpraktiker bieten?

Auf den ersten Blick klingen die Zahlen erschreckend, die die Woche des Sehens im vergangenen Jahr veröffentlichte (https://www.woche-des-sehens.de/infothek/zahlen-und-fakten/augenkrankheiten-zahlen-fuer-deutschland/): Demnach leiden in Deutschland über 900.000 Menschen an Glaukom (grüner Star). An Diabetischer Retinopathie seien mehr als eine Million Patienten erkrankt. Bei Altersabhängiger Makula-Degeneration liegt der Wert sogar bei über 7 Millionen Erkrankten! Die Daten, entnommen aus der renommierten Gutenberg-Gesundheitsstudie, zeigen auf, wie weit verbreitet Augenkrankheiten in der Bevölkerung tatsächlich sind.

Viele Betroffene wünschen sich dabei nähere Informationen, die auch unterstützende Alternativen zu den klassisch schulmedizinischen Therapien beinhalten. Hier gibt es jedoch noch ein großes Informationsdefizit.

Grauer Star (Katarakt), grüner Star (Glaukom) und andere Augenkrankheiten – Wie gefährlich sind sie?

Obwohl Augenkrankheiten in Deutschland sehr häufig auftreten, werden sie im Alltag nur selten diskutiert. Dies führt nicht nur dazu, dass sich viele Menschen unzureichend informiert fühlen, sondern stellt auch eine verpasste Chance dar, denn wer sich ob der Gefahren von Augenkrankheiten bewusst ist, kann selbst etwas für seine Augengesundheit tun und frühe Warnsignale ernster nehmen.

Die Folgen unbehandelter Augenkrankungen können je nach Diagnose sehr ernst sein. Selbst die komplette Erblindung kann drohen, wie es etwa beim unbehandelten Glaukom oder bei Altersbedingter Makuladegeneration (AMD) auftreten kann. Letztere ist laut offizieller Angaben des Bundes gleichzeitig die häufigste Ursache für Neuerblindungen in Deutschland (http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_aid=59002893&p_uid=gast&p_sprache=D&p_knoten=FID&p_suchstring=26492#Kap4).

Gutes Sehen – auch im Alter

Das Perfide: Viele Augenkrankheiten entwickeln sich schleichend und sind für Betroffene am Anfang selbst kaum zu bemerken, wie Christian Rüger, Heilpraktiker im Naturheilzentrum Bottrop, anmerkt: „Im Anfangsstadium sind die Symptome vieler Augenkrankheiten für Betroffene selbst kaum zu bemerken. Dies trifft selbst bei langfristig für das Augenlicht gefährlichen Erkrankungen wie Glaukom und AMD zu. Regelmäßige Augenuntersuchungen sind daher ein wichtiger Faktor bei der Vorsorge.“

300.000 Unfälle ausgelöst durch unbehandelte Augenkrankheiten?

Eine andere, nicht minder gefährliche Schattenseite von unbehandelten Augenkrankheiten sind Unfälle, die auf eine durch sie ausgelöste Sehschwäche zurückgeführt werden können. Laut Schätzungen des Berufsverbands der Deutschen Augenärzte (BVA) liegt die Zahl der durch Sehschwäche ausgelösten Verkehrsunfälle bei 300.000 (http://cms.augeninfo.de/index.php?id=336).

Schlechtes Sehen kann lebensgefährlich sein

Mit verantwortlich für diese Zahl ist laut den Erläuterungen des zitierten Augenarztes Dr. Gernot Freißler die Tatsache, dass Einschränkungen beim Sehen vor allem in Situationen in Erscheinung treten, in denen die Sichtbarkeit ohnehin durch äußere Umstände eingeschränkt ist wie etwa in der Dämmerung oder bei Nebel. Dies sei auch dann möglich, wenn die Sicht bei guten Bedingungen und am Tag noch nicht fühlbar eingeschränkt ist. Sind jedoch bereits Ausfälle im Gesichtsfeld oder deutliche Einschränkungen der Sehstärke für den Betroffenen sichtbar, empfiehlt der BVA eine Untersuchung beim Augenarzt.

Welche unterstützenden Möglichkeiten stellt die Naturheilkunde in Aussicht?

Während die Feststellung von Augenkrankheiten durch einen approbierten Augenarzt unternommen werden sollte, der auch bei der schulmedizinischen Behandlung in der Regel federführend ist, gibt es bei den Behandlungsangeboten durchaus ebenfalls Alternativen aus der Komplementärmedizin.

Augenakupunktur als ergänzende Therapie bei Augenleiden

„Therapiemöglichkeiten der Naturheilkunde wie etwa die Augenakupunktur oder die Behandlung mit Pflanzenextrakten zur Behandlung von Augenkrankheiten wurden bereits in vielen Studien getestet. Einige der Ergebnisse weisen dabei unter anderem auf messbar positive Effekte hin“, so Rüger. Wichtig sei dabei jedoch, die Stärken der Schulmedizin nicht außer Acht zu lassen: „Eine komplementärmedizinische Behandlung kann die Schulmedizin bei Augenkrankheiten nicht ersetzen, wohl aber sinnvoll ergänzen.“

Vorsorge erhöht Chance auf frühe Diagnose

Um die Folgen von Augenkrankheiten wie Blindheit oder durch Sehschwäche ausgelöste Unfälle abzuwenden, kann eine gute Vorsorge ein probates Mittel sein. Dazu gehören vor allem regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt, die der BVA für Menschen über 40 einmal im Jahr empfiehlt.

Das Augenlicht: Vorsorge erhöht Chance auf frühe Diagnose

In ihrem aktuellen Video gehen die Heilpraktiker und Lifestyle Blogger Farid Zitoun und Christian Rüger vom Naturheilzentrum Bottrop genauer auf das Thema Augenkrankheiten und ihre Tücken ein. Gleichzeitig geben sie Tipps, wie man mit einem gestärkten Bewusstsein das Risiko für die Folgen vieler Augenleiden senken kann.

Im neuesten Tumblr-Beitrag des Naturheilzentrum Bottrop zum Thema natürliche Mittel bei Augenkrankheiten werden außerdem Möglichkeiten diskutiert, mit denen jeder Mensch selbst aktiv etwas für die Gesundheit seiner Augen beitragen kann.

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