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 02.04.2021 0 Kommentare

Ohne Plastik leben? Mit kleinen Schritten zum Ideal „Zero-Waste“

Über mehr Bewusstsein um Alternativen und Verzicht

Hallo aus Köln. Ich heiße Tobias Battenberg und bin selbstständiger Kommunikationsdesigner und Web-Entwickler. Für meine Arbeit brauche ich ein gutes Gespür für Formen und Farben und dabei nicht nur einen Blick fürs Detail, sondern auch für das große Ganze.

Dazu gehört für mich natürlich und selbstverpflichtend auch der ökologische Aspekt hinzu. Denn in einem guten Design sollte sich immer auch eine Botschaft widerspiegeln – wie zum Beispiel nachhaltiges Wirtschaften.

Es geht mir dabei nicht einfach darum, durch ein paar schicke Logos eine solche Nachhaltigkeit nur vorzugaukeln, sondern wirklich authentisch zu sein. Leider schreiben sich viele Unternehmen das Thema auf die Fahne, tun aber in der Realität nur wenig dafür.

Zur gelebten Nachhaltigkeit gehört unter anderem auch, Materialien vor allem aus nachwachsenden Rohstoffen zu verwenden oder unnötigen Müll weitestgehend zu reduzieren – so wie es das Naturheilzentrum Bottrop schon seit langer Zeit macht.

Ein Trendwort, dem ich dabei öfter begegne, ist „Zero-Waste“, das heißt Müll überall zu vermeiden, wo es geht. Einige gehen dabei sogar soweit, ganz ohne Plastik zu leben. Ich habe mich dabei gefragt: Wie machbar ist das und was bedeutet es konkret für unseren Alltag?

Zero-Waste & ohne Plastik leben – Eine Idee im Trend

Zero-Waste und ohne Plastik leben sind nicht das Gleiche. Die Idee hinter Zero-Waste ist, jeglichen Müll so weit wie möglich zu vermeiden und nicht nur Plastik. Aber Plastikmüll steht dabei häufig im Vordergrund.

Schließlich wird Plastik zum Großteil aus Erdöl gewonnen, das nicht nur endlich ist, sondern noch ganz andere Probleme mit sich bringt wie das Verursachen von mehr CO2 in der Atmosphäre.

Hinter der Bewegung steckt vor allem der Gedanke, unseren Planeten möglichst wenig zu belasten. Also möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen. Oder wie man heute auch gerne sagt: Einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen.

Dass es ein wachsendes Bewusstsein dafür in der Bevölkerung gibt, zeigt unter anderem eine Studie der Zurich-Gruppe. Immerhin ein Drittel der Befragten gab an, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu beschäftigen.

Leider geht aus der Studie jedoch auch hervor, dass viele jedoch nur wenig wirklich konkret umsetzen – vor allem dann, wenn es anstrengend wird oder Verzicht bedeuten würde. Wie viele Opfer sind für Zero Waste und ohne Plastik leben am Ende nötig?

Ohne Plastik leben & Zero-Waste: Wie viel verlangt uns ein Leben ohne Müll wirklich ab?

Seien wir mal ehrlich: Ich glaube nicht, dass es in unserer Gesellschaft realistisch möglich ist, völlig ohne Müll auszukommen. Das ist eine Sache, die ich dem Zero-Waste-Konzept vorwerfe. Der Name steht für eine idealisierte Vorstellung, die in der Praxis wohl häufig dazu führt, dass viele ansonsten interessierte Menschen womöglich eher abgeschreckt werden.

Ich halte es für deutlich praktikabler, über realistisch machbare Müllvermeidung im Verhältnis zum Aufwand nachzudenken. Für hundertprozentige Müllvermeidung wäre ein geradezu unendlicher Aufwand nötig. Bei null Aufwand vermeidet man wiederum auch keinen Müll – logisch.

Die Wahrheit – oder in diesem Fall die realistischen Ziele – liegen dazwischen. Ich bin dabei davon überzeugt, dass schon ein bisschen Aufwand einen sehr großen Teil ausmachen kann. Denken wir mal drüber nach: Schon Dinge wie der Verzicht auf Einwegtüten oder Wegwerfartikel wird einen sehr messbaren Unterschied machen, verlangt uns aber kaum etwas ab.

Wer zusätzlich Verpackungsmüll reduziert, etwa durch Lebensmittelkäufe auf dem Wochenmarkt oder in Läden, in denen Ware unverpackt verkauft wird, mutet sich schon etwas mehr zu, spart jedoch noch mehr Ressourcen und muss am Ende auch nicht wirklich verzichten. Schließlich gibt es Alternativen.

Ganz ohne Plastik leben ist denke ich ein sehr ambitioniertes Ziel. Es gibt mittlerweile zwar Alternativen, diese sind jedoch oft teurer und/oder schwieriger zu finden. Und das ist nicht für jeden erschwinglich. Ich glaube aber, so weit müssen wir auch gar nicht gehen, um unseren ökologischen Fußabdruck wirkungsvoll zu verkleinern.

Schon mehr Bewusstsein öffnet Lösungsansätze

Denken wir alle als Individuen im Alltag einfach öfter über unser Verhalten nach, wird das einen nachhaltigen Effekt haben – davon bin ich überzeugt. Zero-Waste im wortwörtlichen Sinne ist wohl für die meisten außerhalb der Reichweite, doch wir können unser Handeln dennoch an diesem Ideal ausrichten und schon mit kleinen Verhaltensänderungen etwas bewirken.

Davon profitieren wir am Ende alle. Und das kann sogar die Gesundheit betreffen. Hättet ihr gedacht, dass Forscher inzwischen in sehr vielen Lebensmitteln Mikroplastik nachweisen können und wir noch gar nicht wissen, welche Auswirkungen das auf uns hat? Oder dass sogar Stoffe in Kassenzetteln hormonelle Wirkungen entfalten können?

Ein nachhaltiges Leben kommt uns allen zugute und zwar schon jetzt und heute. Darum möchte ich euch alle ermutigen, vielleicht einfach ein bisschen mehr darüber nachzudenken. Viele der Maßnahmen kommen außerdem dem Klimaschutz zugute – ein klarer Win-Win.

Was ihr konkret alles dafür tun könnt, da beraten euch auch die Gesundheits- & Lifestyle-Experten aus dem Naturheilzentrum Bottrop, Farid Zitoun und Christian Rüger, gerne.

Nun möchte ich aber auch eure Meinung zum Thema wissen. Habt ihr euch schon einmal mit Zero-Waste beschäftigt? Wäre das für euch eine Option? Oder was tut ihr im Alltag konkret, um Müll zu vermeiden? Ich freue mich darauf, eure Meinungen in den Kommentaren zu lesen!

Viele Grüße

Euer Tobias Battenberg

über den autor

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naturheilzentrum bottrop

… ein innovatives gesundheitszentrum, ein ort der entspannung, eine naturheilkundliche institution. viel herz und leidenschaftliches engagement gepaart mit fachlicher kompetenz bilden den kern des nabo. im gesundheitsblog finden sie guten rat mit nur einem klick: expertentipps, infos und neues aus der alternativmedizin, es wird nichts ausgelassen. praktisches wissen mit dem ziel, die gesundheit aktiv zu fördern, davon profitieren nicht nur die patienten.

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