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 07.04.2020 0 Kommentare

Saftkur zum Abnehmen? So gut kann eine Saftkur sein!

Gastblogger Klaus Menner über die vielen Möglichkeiten, eine Saftkur-Diät durchzuführen, und wie sie uns im Alltag helfen kann

Hallo aus Mülheim! Ich heiße Klaus Menner und bin Filialleiter im Reformhaus Bacher im schönen Forum City. Reformhaus, das liebe und lebe ich bereits seit vielen Jahren. Menschen dabei zu helfen, ein besseres Bewusstsein für Gesundheit zu entwickeln, liegt mir sehr am Herzen und erfüllt mich. Ein Thema, auf das mich viele meiner Kunden ansprechen, ist die Saftkur. Gerade jetzt im Frühjahr ist das Entgiften und Abnehmen mit Saftkur schwer im Trend. Nicht zuletzt aufgrund meiner eigenen Erfahrungen bin ich mit dem Konzept gut vertraut.

Als die Bottroper Heilpraktiker Farid Zitoun und Christian Rüger zum Videodreh ihres neuen YouTube-Videos mit zahlreichen Tipps und Fakten rund um die Saftkur zu mir ins Reformhaus kamen, nahm ich mir das jedoch als Anlass, mich noch einmal tiefer mit der Materie zu beschäftigen.

Saftkur, abnehmen & entgiften – Wie passt das alles zusammen?

Die moderne Naturheilkunde finde ich faszinierend. Sie bietet aus meiner Sicht alternative und vor allem natürliche Antworten auf viele Fragen, die die Schulmedizin nicht selten nur mit Chemie zu beantworten weiß. Dabei braucht man für einen gesunden Lebensstil oft gar nicht weit über den eigenen Gartenrand zu schauen.

Bereits vor Jahrhunderten machten sich Gelehrte Gedanken über die Heilkraft der bei uns heimischen Pflanzen und entwickelten Rezepte dafür, wie wir diese nutzen können, eben zum Beispiel für die Saftkur. In Säften stecken allerhand Stoffe, die unseren Körper bestens dabei unterstützen können, unsere Gesundheit zu erhalten. Ein gutes Beispiel dafür ist für mich Artischockensaft, den ich selbst gerne als Teil einer Saftkur hernehme. Artischockensaft kann gut für die Leber sein, darüber gibt es mittlerweile selbst in der Schulmedizin Studien wie diese hier: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26310198.

Trink dich schlank? Wie Saftkuren oder Juicing gesund dazu passen können

Man kann sich sicherlich streiten, was das Konzept der „Entgiftung“ im Einzelnen bedeutet. Aber wenn ein Saft positive Wirkungen auf die Leber hat, dann hilft das unserem Körper sicher dabei, sich selbst zu reinigen.

Abnehmen mit Saftkur? Meine Erfahrungen mit der Saftkur-Diät

Für viele Menschen steht bei der Saftkur das Detoxing im Vordergrund, allerdings gibt es auch einige, für die das Abnehmen mit Saftkur eine größere Rolle spielt. Hier sind meine persönlichen Erfahrungen und die meiner Familie sehr gut. Oft nehme ich bei einer Saftkur mehrere Kilo ab, was in einem so kleinen Zeitraum ansonsten eigentlich unmöglich oder zumindest sehr ungesund wäre. Zugegeben, so ganz einfach ist eine Saftkur mehrere Tage nicht durchzuhalten und immer wieder schleicht sich das Verlangen nach etwas Herzhaftem zu essen ein. Aber habe ich es geschafft, fühle ich mich danach immer besser. Frischer, leichter.

Die Saftkur-Diät: Zeit zum entschlacken

Der Blick auf die Waage ist da nur eine zusätzliche Belohnung. Übrigens, selbst für diesen Effekt auf das Wohlbefinden gibt es offenbar wissenschaftliche Evidenz, wie ich herausfand: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5438379/. Allerdings solltet ihr bei der Wahl der Säfte aufpassen, denn wenn ihr zu viele zuckerhaltige Fruchtsäfte trinkt, wird der Abnehmeffekt wahrscheinlich nicht so groß ausfallen. Deshalb greife ich persönlich lieber auf Gemüsesäfte oder Kräutermixturen zurück.

Saftkur & Abnehmen – Rezepte für eure perfekte Saftkur

Wenn ihr selber mal eine Saftkur ausprobieren wollt, empfehle ich euch zuerst einmal den Gang zum Arzt oder Heilpraktiker eures Vertrauens, denn eine Saftkur kann für Menschen mit bestimmten Konditionen und Vorerkrankungen nicht ganz ungefährlich sein, wenn diese ohne Fachwissen und aufgrund von Selbstverordnung einfach mal ausprobiert wird.

Rezepttipps zum Juicing und eine gesunde Saftkur

Bei der Wahl der Saftkur habt ihr im Prinzip freie Hand. Der Fachhandel bietet fertige Systeme von Pflanzensäften, die ihr schon fertig kaufen könnt. Meiner Meinung nach sind diese gut geeignet und nehmen euch den größten Teil der Arbeit ab. Außerdem beinhalten sie in der Regel Anleitungen und Tipps zur richtigen Anwendung. Allerdings könnt ihr eure Saftkur auch selbst planen, wenn ihr einen Entsafter habt. An dieser Stelle gleich ein wichtiger Hinweis: Nehmt am besten keinen Zentrifugalentsafter, denn der zerstört leider viele der Inhaltsstoffe.

Mein persönliches Lieblingsrezept setzt auf einen Mix verschiedener Säfte in zwei 330 ml Flaschen. Die Grundlage bildet dabei immer Möhrensaft oder Tomatensaft, je nachdem, ob ihr es lieber etwas süßer oder herzhafter mögt. Dazu gießt ihr dann 4 Zehntel Kartoffelsaft, 2 Zehntel Brennesselsaft und 2 Zehntel Artischockensaft bis ihr die Flasche gefüllt habt und trinkt diese über einen Tag verteilt.

Wissenswertes rund um die Saftkur aus der Naturheilpraxis

Ist das eine Garantie für mehr Wohlbefinden und weniger Gewicht? Nein, aber aus meiner Sicht ein toller Weg dahin und der perfekte Start in ein gesundes Frühjahr.

Wenn ihr Fragen zur Saftkur oder auch zu anderen Gesundheitsthemen habt, könnt ihr sehr gerne zu mir ins Reformhaus kommen, wo ich euch mit Freude berate oder ihr schreibt mir hier einfach in die Kommentare. Bei Farid Zitoun und Christian Rüger in der Bottroper Naturheilpraxis findet ihr darüber hinaus sehr kompetente Ansprechpartner.

Liebe Grüße

Euer

Klaus Menner

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Mehr zum Thema Saftkur – gesund oder schädlich? gibt es im News-Bereich der Naturheilzentrum Bottrop Website zu lesen.

über den autor

Gastautor Klaus Menner

Gastautor Klaus Menner

… schloss erst eine Ausbildung zum Industriefachwirt ab und arbeitete danach eine Zeit lang als Verkäufer für Transporter. Im Laufe der Zeit erkannte der 55-Jährige jedoch seine Faszination für natürliche Lebensmittel und Arzneien und führte zunächst sein eigenes Reformhaus, ehe er als Filialleiter beim Reformhaus Bacher anheuerte. In seiner Freizeit ist er als Volleyball-Trainer aktiv und fährt gerne Fahrrad.

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