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 31.10.2019 0 Kommentare

Dankbarkeit ausdrücken – Dankbar sein für andere

Es gibt viele Gründe, anderen Menschen dankbar zu sein. Aber wie können wir unser Bewusstsein dafür stärken und unsere Dankbarkeit so ausdrücken, dass sie ankommt?

Hallo aus Koblenz, der schönen und einzigen Stadt an Rhein und Mosel! Mein Name ist Sonja Ruster und ich arbeite selbstständig in meiner Agentur für Webdesign in Koblenz. Das Thema Dankbarkeit und ein echtes Bewusstsein für sie haben bei mir beruflich wie persönlich einen sehr hohen Stellenwert.

In unserer heutigen schnellen, digitalen und agilen Welt werden so viele Dinge als selbstverständlich angesehen. Viele Menschen können Dankbarkeit nicht mehr empfinden und haben das Bewusstsein dafür zu einem großen Teil verloren. Das finde ich schade. Denn Dankbarkeit auszudrücken ist ein Gefühl, das gut ist und gut tut. Und zwar beiden Seiten: dem, der dankt und dem, der den Dank empfängt. Dankbarkeit führt Menschen zusammen und verbindet sie nachhaltig. Ich bedanke mich - im privaten wie im beruflichen Umfeld - sehr gern und aufrichtig. Natürlich freue ich mich auch darüber, wenn andere mir gegenüber Dankbarkeit zeigen. Aufrichtige Dankbarkeit ist für mich eine ganz besondere Anerkennung und Wertschätzung.

Bewusstsein für die positiven Dinge im eigenen Leben entwickeln und bewahren

Sich ein echtes Bewusstsein für Dankbarkeit zu bewahren und auch die Fähigkeit, Anerkennung auszurücken, vielleicht wieder neu zu lernen, halte ich für ausgesprochen wichtig. Wir Menschen sind sehr anpassungsfähig und können uns meist recht schnell an veränderte Situationen und Umstände gewöhnen: an gute ebenso wie an schlechte. Das bedeutet leider auch, dass wir manchmal Gefahr laufen, den Blick für die schönen und positiven Dinge in unserem Leben zu verlieren, wenn sie uns ständig umgeben. Oft fallen sie uns erst auf, wenn sie sich negativ verändern oder nicht mehr da sind. Erst dann erkennen wir, wie viel sie uns bedeutet und wie gut sie uns getan haben.

Sehr stark empfinden wir dieses Bewusstsein, wenn wir einen Schicksalsschlag erleben müssen, die Lebensumstände ganz allgemein schlechter werden oder wir etwas sehr Wertvolles, wie die körperliche, seelische oder gesundheitliche Unversehrtheit verlieren, z.B. nach einem Unfall oder einer Krankheit. Dies bedeutet einen besonders schweren und schmerzhaften Verlust.

Gastautorin Sonja Ruster über die positiven Dinge im Leben

Ich habe darüber erst vor Kurzem einen interessanten Beitrag der Deutschen Welle gelesen, der vieles davon aufgreift und den Wert von Dankbarkeit im Alltag sehr gut unterstreicht: (https://www.dw.com/de/dankbarkeit-auch-wenns-schwer-f%C3%A4llt/a-48200287). Deshalb mache ich mir Dinge, Situationen, Lebensumstände und ganz besonders auch die Menschen, für die und denen ich dankbar sein darf, immer wieder bewusst. Für mich ist das ein Stück Lebens-Philosophie, die ich jedem ans Herzen legen kann. Nichts ist selbstverständlich!

Dankbarkeit ausdrücken ist ein Gewinn für alle

Das Bewusstwerden ist für mich der erste Schritt. Wer dankbar ist, hat dafür meist ein „Ziel“: einen Menschen, der uns etwas Gutes getan hat, der uns in einer schwierigen Situation geholfen hat oder der einfach immer für uns da war und ist. Dann folgt der zweite Schritt: Nämlich, diesem Menschen unsere Dankbarkeit zu zeigen und Anerkennung auszudrücken. Das fühlt sich für uns selbst und unser Gegenüber wunderbar, echt und erfüllend an: Es entsteht eine starke, innige Verbundenheit und das Gefühl, sich auf den anderen verlassen zu können. Ein unglaublich schönes Gefühl.

Anerkennung durch Dankbarkeit wirkt anregend

Die Bottroper Naturheilkundler Farid Zitoun und Christian Rüger haben sich mit der Frage, welchen Einfluss Dankbarkeit auf die Gesundheit haben kann, beschäftigt und sind dabei auf interessante und positive Fakten sowie Studien aufmerksam geworden. Auf was genau, könnt ihr euch im neuen Video der Blogger des Naturheilzentrum Bottrop auf YouTube anschauen. Ich finde, das ist eine wunderbare zusätzliche Motivation!

Dankbar sein in Worten, Taten und Gesten

Ich erlebe immer öfter, wie zurückhaltend manche Menschen sind, wenn es darum geht, Dankbarkeit auszudrücken. Dabei geht das in der simpelsten Form schon mit einem freundlichen „Danke“. Ein kleines Wort, das allerdings sehr viel transportiert. Noch herzlicher und authentischer ist es natürlich, wenn man den Worten ein paar "nette Taten" folgen lässt: nichts Großes, vielmehr eine Kleinigkeit, etwas Persönliches. Weniger materiell, mehr individuell und liebevoll. Etwas, das einen echten persönlichen Bezug hat, nichts "von der Stange".


Danke ausdrücken mit Worten, Taten und Gesten

Auch durch Gesten kann man Dankbarkeit ausdrücken: ein gemeinsamer Spaziergang, ein wunderbares Gespräch, ein schönes gemeinsames Erlebnis oder einfach nur das Wissen, dass man sich auf den anderen und seine Hilfe genauso verlassen kann, wie umgekehrt. Bei Menschen, die sich sehr gut kennen und einander sehr verbunden sind, reicht manchmal auch ein Blick, ein Händedruck oder eine freundschaftliche, liebevolle Umarmung, um aufrichtige Dankbarkeit auszudrücken. Solche Menschen zu kennen, ist, finde ich, der allerschönste Grund, dankbar zu sein.

Wie komplex das Thema in anderen Kulturen sein kann, habe ich vor kurzem in einem spannenden Beitrag der Universität Yale gelesen. Für alle Interessierten: https://hraf.yale.edu/thanks-but-no-thanks-expressions-of-gratitude-in-ehraf-world-cultures/

Heilpraktiker Zitoun & Rüger: Darum sind Dankbarkeit und Wertschätzung so wichtig

Ich hoffe, Euch mit diesem Beitrag ein wenig mehr für das Thema sensibilisiert zu haben. Schreibt mir gerne Eure Meinungen dazu in die Kommentare. Dafür wäre ich Euch auf jeden Fall – dankbar! 😉

Viele liebe Grüße

Eure

Sonja Ruster

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Mehr über das Thema Dankbarkeit & Gesundheit findet sich im News-Bereich des Naturheilzentrum Bottrop. Auf dem NABO-Tumblr Blog gibt es außerdem mehr zum Thema Dankbarkeit lernen.

über den autor

Gastautorin Sonja Ruster

Gastautorin Sonja Ruster

... arbeitet seit 2003 als selbstständige Webdesignerin in Koblenz. Als gelernte Bürokauffrau, Sekretärin und Projektmanagerin, u. a. in zwei PR-Agenturen, arbeitet sie heute neugierig und kreativ "auf der anderen Seite des Schreibtisches", überwiegend für klein- und mittelständische Unternehmen in Koblenz und Umgebung. Außerdem arbeitet sie an einem eigenen, noch unveröffentlichten Blog für "Frauen über 40". Wenn sie nicht vor dem Rechner sitzt, ist sie mit Familie, Freunden oder Hunden unterwegs, beim Fitness oder im Wald.

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